10.02.2016

Neue Rezensionen auf Lesemanie.com


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Ein mitreißender “Clash of Civilizations”, der einen spannenden Abschnitt kanadischer Geschichte aufbereitet: "The Orenda" von Joseph Boyden. Die Rezension in voller Länge gibt es hier auf Lesemanie.com.

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Schöne Unterhaltung: "Ein zauberhafter Hut" von Antoine Laurain. Die Rezension in voller Länge gibt es hier auf Lesemanie.com.



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Unterhaltsamer Dokumentationsroman:  "Das Vermächtnis der Göttinnen. Eine merkwürdige Geschichte aus den Weißen Karpaten" von Kateřina Tučková. Die Rezension in voller Länge gibt es hier auf Lesemanie.com

31.01.2016

See you on the other "site"... (Blogumzug)

Vor knapp dreieinhalb Jahren habe ich damit begonnen, Leseeindrücke auf diesem Blog festzuhalten. Vor drei Wochen habe ich entschieden, dass Lesemanie ein neues Gewand und seine eigene Adresse verdient. Um der Vergangenheit Tribut zu zollen, wollte ich keinen Neustart hinlegen, sondern alle alten Beiträge und Kommentare mitnehmen. Und so habe ich in den letzten Wochen jede freie Minute, die ich neben zwei Jobs und einer Dissertation finden konnte, dafür verwandt, die Beiträge zu exportieren, zu importieren und zu formatieren. Dabei bin ich über alle möglichen Posts gestolpert, die ich schon fast vergessen hatte. Besonders bei den älteren Beiträgen musste ich schmunzeln - so habe ich mal geschrieben? Es war eine spannende Zeitreise durch dreieinhalb Lese- und Blogjahre.

Und nun? Bin ich fertig. Gestatten: Lesemanie.com 
Dort werden von nun an alle meine Rezensionen und Gedanken für Büchernarren erscheinen. In der Hoffnung, dass euch Lesemanie im neuen Gewand mindestens genau so gut gefällt wie früher, verabschiede ich mich jetzt, um mich an meine erste Rezension für lesemanie.com zu machen. See you on the other "site"...


www.lesemanie.com

14.01.2016

Farewell, Severus

Gehört ein Nachruf auf einen Schauspieler auf einen Buchblog? Schließlich hat der Schriftsteller (in diesem Fall die Schriftstellerin) die Person geschaffen, die jeder Leser für sich selbst zum Leben erweckt. Idealerweise passiert das lange bevor das Buch verfilmt wird und das Bild des jeweiligen Schauspielers die eigene Vorstellung beeinflusst.

Im Falle der Harry-Potter-Romane war mir genau das Glück vergönnt. Zu meinem elften Geburtstag bekam ich die grade frisch erschienene deutsche Übersetzung des Steins der Weisen
Nachfolgend las ich beinahe jährlich den folgenden HP-Band - ab Band 4 wagte ich mich an die englischen Originalversionen. 

Ungefähr zu dieser Zeit wurden die ersten Filme veröffentlicht und irgendwie vermischten sich Emma Watson, Rupert Grint und Daniel Radcliffe  mit meinen Vorstellungen von Hermine, Ron und Harry. Bis heute denke ich, dass die drei nicht schlecht gewählt waren und bis heute sehe ich mir die Filme gerne jedes Jahr vor Weihnachten an. Allerdings fällt es mir nicht schwer, mir in diesen drei Rollen auch andere Gesichter vorzustellen (die Entscheidung, eine schwarze Schauspielerin für die Rolle der Hermine in einer Theaterproduktion zu wählen, finde ich beispielsweise toll).

Es gibt zwei Figuren, die ich mir nach Erscheinen der Filme nicht mehr anders vorstellen kann, als sie einem auf der Leinwand begegnen: Professor McGonagall und Severus Snape (beide kommen in dem untenstehenden Video vor).
Und dabei will ich den Schauspieler Alan Rickman nicht auf eine Rolle reduzieren. Wer ihn als Colonel Brandon in Sinn und Sinnlichkeit gesehen hat, oder als Metatron in Dogma, oder als Harry in Tatsächlich Liebe, dem wird schnell klar, wie vielseitig und talentiert dieser Mann war. 
Alan Rickman hat viele Gesichter. Severus Snape in meinen Augen nur eines - always. 
Farewell, Severus.

Alan Rickman spricht über Severus Snape während des NY Times Arts & Leisure Weekend 2012